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Kunstausstellungen in Burgemeester Quicx

Zu leben ist eine Gunst, zu wissen wie, ist eine Kunst. – Toon Hermans, niederländischer Kabarettist

Unser Herz schlägt nicht nur für guten Kaffee, sondern auch für außergewöhnliche Kunst. Kunst von Limburger Boden, versteht sich. Und die finden Sie bei uns an der Wand: die schönsten Exemplare aus den unterschiedlichsten Kunstbewegungen. Gönnen Sie sich einen ganz besonderen Glücksmoment mit einer Tasse Kaffee, einem köstlichen Mittagessen, umgeben von einer Auswahl erlesener Kunstwerke. Besuchen Sie uns und überzeugen Sie sich selbst.

Kontakt

Joseph Corneli Allée 1
6301 KK Valkenburg
Niederlande

Telefon: +31 (0)43 608 8888
Email-Adresse: info@stgerlach.nl

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Ausstellung Jo und Micha van den Brand 15. Februar bis 15. Mai 2022

Jo van den Brand (1943-2020) beschäftigte sich hauptsächlich mit der Stilllebenmalerei. Schon in jungen Jahren war er von der Kraft des Zeichnens fasziniert. In den achtziger Jahren gelang es ihm, sich auf realistische Malerei zu spezialisieren. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen seiner Arbeiten fanden im In- und Ausland statt, unter anderem in New York und Basel.

Seine Werke sind sehr realistisch gemalt, oft mit einer besonderen Komposition und in einer Weise, dass die Betrachter der Arbeit in die Irre geführt werden. Für diese Gemälde verwendet er Öl auf Holz.

Van den Brand vergleicht seine Methode mit dem Besteigen eines Berges, wobei das Ziel (der Gipfel) das Endergebnis des Gemäldes ist. Unterwegs genoss er das Malen als eine tägliche, sich mitunter über Monate hinziehende Arbeit. Für ihn entstand so ein Gefühl der Unendlichkeit, bis das Endergebnis schließlich fertiggestellt war und er sich an der „Aussicht“, der Komposition, den Farben und dem Thema erfreuen konnte.

Neben einer Übersicht seines Werkes werden auch Zeichnungen und Gemälde seines Sohnes Micha van den Brand präsentiert. Michas Kreationen sind von einer ganz anderen Art als die seines Vaters. Nach dessen Tod ist es für Micha eine große Ehre, gemeinsam mit seinem Vater in Burgemeester Quicx auszustellen.

Ausstellung jo havenith 1. October bis 31. Dezember 2021

Jo Haveniths Ziel ist es, Sie in eine Atmosphäre vielfältiger Ausdrucksformen der Zeichenkunst und der Malerei zu entführen. Dabei werden einerseits die Geschwindigkeit, andererseits aber auch die Ruhe und Gelassenheit sichtbar, die den Gestaltungsprozess der ausgestellten Werke charakterisieren. Jo Havenith schöpft seine Inspiration aus seinen Reisen in die Toskana, Studien der italienischen Renaissance und aus seiner Liebe zur Limburger Landschaft. Während seiner künstlerischen Suche wurde Havenith deutlich, dass der Verwendung und Verarbeitung von Materialien als Ausdruck der Vorstellungskraft keine Grenzen gesetzt sind. Die kontinuierliche Verarbeitung verschiedenster Materialien ist für Havenith der Kern seiner Kunstwerke.
Indem er einen natürlichen, bildlichen Kunstausdruck und eine interpretative, abstrahierte Arbeitsweise miteinander verschmilzt, versucht Havenith, der Wahrheit eines Kunstwerks am nächsten zu kommen. Dies spiegelt sich im Wechsel zwischen starker Farbigkeit, spontanen Linien und lebhaften, exzentrischen oder geometrischen Kompositionen wider.
Die Ausstellung von Jo Havenith, die in unserem Gutshof zu bewundern ist, besteht aus zwölf Gemälden auf Leinwand, sieben Werken hinter Glas mit unterschiedlichen Zeichentechniken, einigen Fresken auf Tafeln und zwei Glasmalereien, die die Bandbreite von Haveniths Talent an verschiedenen Werken widerspiegeln.
Diese Ausstellung entführt Sie auf eine Reise voller Leidenschaft für die Toskana, die Natur Limburgs und die menschlichen Bewegungen darin.


Ausstellung Claudia Volders 10. Mai bis 3. September 2021

Claudia Volders schöpft ihre Inspiration aus dem wissenschaftlichen Kontext. Mit dem Prozess, den sie bei der Erschaffung ihrer Werke durchläuft, möchte sie der Essenz näherkommen. Volders spricht mit Historikern, Philosophen, Kardiologen und Genealogen, um ihrer Arbeit das richtige Fundament zu verleihen.

Daraus entstehen Skizzen, (Material-)Experimente, Zeichnungen und Gemälde. Ihre Werke werden sowohl einzeln als auch in ihrer Gesamtheit an verschiedenen Orten ausgestellt. „Ich mache Begegnungen visuell. Es ist meine Überzeugung, dass der Prozess als solcher mehr Wirkung zeigt als die majestätischsten Gemälde, die bereits ‚fertig‘ sind“.

Die Ausstellung ist in unserem Schlossbauernhof zu bewundern und besteht aus einer Reihe von Gemälden in verschiedenen Größen und Atmosphären, die mit unterschiedlichen Techniken geschaffen wurden. Diese stehen durch die Themen und Formen miteinander Verbindung. Themen wie die Blume, der Nabel, der Grundriss eines Tempels sowie indische Ornamente kommen dabei immer wieder zurück.

Volders konzentriert sich auf die Bewegungen, die sie in ihrem Atelier vollführt, und diese bestimmen die Gestalt ihrer Arbeit. Ein wiederkehrendes Motiv dieser Ausstellung ist der Mäander, eine Form mit zahlreichen symbolischen Werten, etwa der Freiheit, sich zu bewegen. Die vielen Farben und geschwungenen Linien erinnern an den Fluss Geul, der mit seinen Biegungen und natürlichen Formen die Limburger Landschaft prägt. Die Ausstellung nimmt Sie mit auf Volders Suche nach Verbindung, Intuition, Wissenschaft, Natur, neuen Welten und alten Zivilisationen.

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